Ätna
(Etna), Eruption Valle del Bove, Sicily, Italy, Fall 04
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| Allgemeine
Infos |
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Bildbeschreibung |
| Ende
Oktober/Anfang November 2004 reiste ich für einige Tage nach Sizilien, um
wieder einmal den Ätna zu besteigen...
Der Ätna hatte schon seit
September durch eine Flankeneruption im Valle del Bove Lava zu Tage
gefördert. |
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Seitliche
Austrittsöffnung der zähflüssigen
Lava. |
Der
Anfahrtsweg nach Italien muss von der Schweiz per Auto mit ca. 20 - 24
reinen Fahrstunden veranschlagt werden... Zwischen Bologna und Firenze
stand ich dann noch 4 Stunden im Stau!
Relativ schnell ist man in Rom - danach zieht sich die Strecke aber hin,
da die Autobahn von Napoli nach Reggio Calabria (400km) komplett neu
gebaut wird. Teilweise sind die Baustellen 60km lang im Gegenverkehr zu
passieren. |
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Lava
bahnt sich einen Weg in einem alten Kanal:1m/min. |
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Die
Lava kam immer schubweise. Manchmal konnte man fast neben ihr hergehen, so
"schnell" floss sie. |
Ich
erwischte einen Jahrhundert November: In Catania war es nachts 27 Grad
warm!!! Sommergefühle...
Einquartiert habe ich mich auf einem Campingplatz in Milo. Geschlafen habe
ich natürlich im Auto - man will ja nicht in Luxus verfallen :-) |
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Lavaströme
im Morgengrauen. |
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Glücklicherweise
spielte das Wetter mit - prächtige Spätherbsttage erlaubten die
Beobachtung der Lava.
ich war übrigens neben einem Franzosen die einzige Person "da
oben." |
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Infernalische
Szene nachts. Momente, wo es sich doch gelohnt hat, kurz 3500km mit dem
Auto hinter sich zu bringen... |
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| Übernachtet
habe ich im Schlafsack inkl. Biwaksack. Ich musste während der Nacht noch
einmal meinen Schlafplatz wechseln, da die Lava doch bedrohlich nahe kam.
Bild rechts mein erster Platz - heute unter meterdicker Lava begraben. |
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Mein
zweiter Übernachtungsplatz. Abends war der Lavastrom noch gut 200m
entfernt, am Morgen dann ragte er gerade vor der rechten Kante auf. Ich
suchte übrigens diese Mulde auf, um vor dem starken Wind geschützt zu
sein. |
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| Am
linken Hang des Tales befindet sich ein schmaler Grünstreifen - er wurde
zum Teil durch die heranrollende Lava in Brand gesteckt. |
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Lava
bahnt sich einen Weg durch das Dickicht. In einem wahren Feuersturm
verbrennen die Büsche. |
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| Das
grösste Problem an einem Vulkan ist der Wassernachschub. Quellen gibt es
in der Höhe nicht. So schleppte ich 8 Liter Wasser den Berg hinauf. |
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Früh am Morgen
nach einer durchfotografierten Nacht... |
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Letztes Foto vor
meinem Abstieg zurück nach Zafferana. |
| Nachts
stürzte ich übrigens mit meiner Videokamera auf einem noch heissen
Lavastrom. Fazit: Verbrannter Unterarm und eine arg ramponierte
Videokamera. Der starke Wind blies zweimal das Stativ mit meiner
Kleinbildkamera um. Beide Geräte gewinnen definitiv nicht mehr den
Schöheitspreis... |
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Heizen des
Benzinvergaser Kochers, um einen dampfenden Kaffee zuzubereiten! |
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Wegmarkierung
durch das Valle del Bove. |
| Die
Anfahrt erfolgte via Zafferana, von wo ich zum Talrand des Valle del Bove
auf- und anschliessend in dieses hinunterstieg.
Dann folgte die mühsame Durchquerung
alter Lavaströme auf die gegenüberliegende Talseite. |
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Ich freue
mich schon auf die nächsten Eruptionen des Ätnas - hoffentlich wieder mit
Lavafontänen, die hunderte von Metern in den pechschwarzen Himmel
schiessen! |
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